Camping Pays Basque, Itsas Mendi

Campingplatz Saint Jean de Luz

Saint Jean de Luz

An den Toren zu Spanien, direkt am Ozean liegt Saint-Jean-de-Luz, eine Stadt mit einer reichen Geschichte, die schon sehr früh ein berühmter Fischerort war und den Fischerbooten in ihrem Hafen Schutz bot. Bereits in der vorgeschichtlichen Zeit lebten die Einwohner von Saint-Jean-de-Luz von der Fischerei, und im 11. Jahrhundert brachte der Walfang der Stadt Reichtum und Ruf.
Im 18. Jahrhundert ging der Walfang weiter, die Kabeljaufischerei jedoch verzeichnete einen deutlichen Rückgang.
Der Kabeljau wurde von der Sardine abgelöst, die wiederum in der Mitte des 20. Jahrhunderts dem Thunfisch ihren Platz ließ.

Heute feiern die Einwohner von Saint-Jean-de-Luz jedes Jahr den Thunfisch mit Dankbarkeit und guter Laune.
Am Meeresufer reihen sich Fachwerkhäuser, große Hotels und kleine Pensionen aneinander, in denen bereits berühmte Schriftsteller und Künstler einkehrten.

Ihre Sternstunde erlebte die Stadt am 9. Juni 1660 anlässlich der königlichen Hochzeit Ludwigs des XIV. mit der Infantin Maria-Theresia von Österreich in der Kirche Saint-Jean Baptiste.

Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Saint-Jean-de-Luz zu einem berühmten und vielbesuchten Badeort, der die Urlauber mit seinem Kulturerbe und seiner Landschaft begeisterte und noch heute begeistert.
Die Bucht von Saint-Jean-de-Luz ist von den Bergen Labourd und Guipuzkoa umgeben.

Sehenswürdigkeiten in Saint Jean de Luz

Das Ökomuseum „Ecomusée de la ferme Barrain“, Saint Jean de Luz

Egeben Sie sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und erleben Sie das Leben im Baskenland im 19. Jahrhundert!
Lernen Sie auf dem Bauernhof Barrain die Legende des Leinens kennen.
Eine bemerkenswerte Geschichte, die Jean Vier mit ihnen in seinem Ökomuseum teilt.

Die Kirche Saint-Jean Baptiste in Saint Jean de Luz

In diesem beeindruckenden Bauwerk, das 1419 bei den spanischen Einfällen abbrannte und dann schrittweise wieder aufgebaut wurde, feierte König Ludwig XIV. seine Hochzeit mit der Infantin Maria-Theresia.
Der älteste Teil der Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Das beeindruckende Innere besteht aus einem einzigartigen Kirchenschiff und schmückt sich auf drei Etagen mit wunderschönen Holzgalerien.
Das Altarretabel entstand im 17. Jahrhundert und setzt sich aus drei horizontalen Reihen zusammen, die allesamt mit zahlreichen zwischen den gewundenen Säulen eingebetteten Statuen geschmückt sind.

Das Haus Ludwigs des XIV.

Ein Haus mit Erkertürmchen, wunderschöner Steinfassade, Steinbalkonen und Geländern aus geschmiedetem Eisen.
Hier wohnte der junge Ludwig XIV. während seiner Hochzeitsfeierlichkeiten. Im Inneren führt eine fantastische Holztreppe in den ersten Stock, in einen mit Familienporträts geschmückten Salon und ein Esszimmer mit bemalten Holztäfelungen.
Von der Galerie aus eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf Ciboure und die Pyrenäen.

Das Haus der Infantin, Saint Jean de Luz

Nicht weit vom Place Louis XIV entfernt befindet sich das Haus, in dem die Infantin Maria-Theresia von Österreich während der Hochzeitsfeierlichkeiten verweilte.
Seine rosafarbene Fassade aus Ziegelsteinen und Stein erinnert an den Charme italienischer Paläste.
Das Haus wurde im Auftrag eines reichen Reeders namens Johannot de Haraneder gebaut
Von hier aus konnte er das Kommen und Gehen seiner Handels- und Walfangschiffe beobachten. Sein Wappen ist über der Eingangstür in den Stein graviert.

Der Hafen von Saint Jean de Luz

Ein malerischer Ort mit seinen bunten Fischerbooten aus Holz, der erst im 12. Jahrhundert entstand.
Die Häuser am Uferdamm wurden im typischen Stil des Labourdin erbaut.

>> Tourismusbüro von St Jean de Luz www.saint-jean-de-luz.com